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GLP-1-/GIP-Agonisten in der Psychiatrie

GLP-1-/GIP-Agonisten (Ozempic®, Mounjaro® u.a.) stoßen in der Medizin und der Öffentlichkeit auf ein immer größer werdendes Interesse. Dies liegt vor allem auch an der steigenden Zahl von möglichen Einsatzgebieten. Von besonderem Interesse – entweder um Nebenwirkungen von Therapeutika „entgegenzuwirken“ oder aber direkt als Therapeutikum – sind diese Medikamente in der Psychiatrie, wo der Einsatz bei Substanzkonsumstörungen, Depressionen, Angsterkrankungen und zur Suizidprophyalxe untersucht wird.

Im Jahr 1906 wurden erstmals Theorien zu Hormonen aus dem Magen-Darm-Trakt, die den Glukosespiegel beeinflussen, aufgestellt, und 1983 wurde schließlich das „Glucagon-like peptide-1“ (GLP-1) entdeckt.1 Seither hat die Forschung an dieser Substanzgruppe, auch aufgrund der immer weiter wachsenden Anzahl an möglichen Einsatzgebieten, kontinuierlich zugenommen. Derzeit wird an der Anwendung von Inkretinen in folgenden Bereichen geforscht: Adipositas, Diabetes mellitus, Steatosis hepatis, chronische Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz, Demenzen, Suchterkrankungen, obstruktive Schlafapnoe, Sarkopenie und vieles mehr. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die Wirkmechanismen von GLP-1/GIP geben und potenzielle Anwendungen dieser Wirkstoffe im Bereich der Psychiatrie erörtern.

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