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Entwicklung der Suizidraten bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Die Suizidraten bei männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sanken in den 1980er- und 1990er-Jahren und stagnieren seither bei den Jugendlichen von 10–17 Jahren, während sie bei den jungen Erwachsenen weiter sanken. Die Suizidraten der weiblichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind über die letzten Jahrzehnte auf einem niedrigeren Niveau stabil. Die Entwicklung der Suizidraten wird in dieser Arbeit in Beziehung zu anderen Indikatoren psychischer Gesundheit und der steigenden Inanspruchnahme psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung diskutiert.

Seit der Covid-Pandemie steht die psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vermehrt im Fokus. In den Medien wird oft über die Zunahme von suizidalem Erleben und Verhalten junger Menschen berichtet. Dabei werden Daten aus Befragungen, Zahlen zur Inanspruchnahme und epidemiologische Daten teils unkritisch verwendet. Hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung, da eine unsachgemässe Berichterstattung über suizidales Erleben und Verhalten auch negative Auswirkungen haben kann.

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