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Persönlichkeitsstörungen

Differenzialdiagnose zwischen der Borderline-Persönlichkeitsstörung und der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (cPTBS)

Die zwei Krankheitsbilder zeigen einige symptomatische Überlappungen, was Grund häufiger Fehldiagnosen in der Praxis ist. Zwar treten diese Störungsbilder oft komorbid auf, doch eine korrekte Differenzierung bleibt entscheidend. Von der Diagnose hängt nicht nur die therapeutische Strategie ab, sondern auch die Schuldfähigkeits- und Prognosebeurteilung.

Die Differenzialdiagnose zwischen der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (EIPS/„Borderline Personality Disorder“, BPD) und der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (cPTBS) hat mit der Einführung der cPTBS in der ICD-11 eine neue klinische und forensische Relevanz erhalten. Beide Störungsbilder zeigen eine erhebliche symptomatische Überlappung, insbesondere in den Bereichen Affektinstabilität, Selbstverletzung, Dissoziation und interpersonelle Dysregulation, was in der klinischen Praxis häufig zu Fehldiagnosen führt. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen EIPS/BPD und cPTBS auf der Grundlage der ICD-11-Nosologie, empirischer Studien und klinischer Erfahrung systematisch darzustellen und ihre Bedeutung für Diagnostik, Therapie und forensische Beurteilung herauszuarbeiten.

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