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45. Jahrestagung der ÖGP

Stage III – multidisziplinäres Management: Wann sollte die Thoraxchirurgie nicht aktiv werden?

Pneumologie | Onkologie

Die Expertise eines interdisziplinären Tumorboards ist essenziell im therapeutischen Management von Lungenkrebs. Dabei spielen die Bewertung der Resektabilität und Operabilität sowie die Klassifikation eine wichtige Rolle. Die neuen ESMO-Guidelines helfen, im Stadium III diese heterogene Entität zu klassifizieren, und der relativ neue Terminus „node ratio“ erlaubt eine bessere prognostische Abschätzung.

Bevor man sich diesem Thema im Detail nähert, sollte eine Begriffsklärung erfolgen. Die Begriffe Resektabilität und Operabilität werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Dinge. Die Resektabilität bezieht sich auf den T-Faktor und somit den chirurgisch-technischen Aspekt. Die Operabilität kann entweder onkologisch oder funktionell begründet sein. In diesem Sinne bedeutet Inoperabilität eine onkologisch oder funktionell begründete Entscheidung gegen ein chirurgisches Verfahren, auch wenn grundsätzlich eine technische Resektabilität bestünde.

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