© Universitätsklinik für Radiologie Innsbruck

49. Jahrestagung der ÖGP: Fall des Jahres 2025 (Platz 1)

Vom Routinefall zur Lebensgefahr: Lunge & Hirn – Duo infernale?

Die Abklärung unklarer pulmonaler Infiltrate gehört zum klinischen Alltag der Pneumologie und folgt meist einem infektiologischen oder onkologischen Algorithmus. Bisweilen kann aus einem Routinefall jedoch ein medizinisches Rätsel werden. Dieser Fall beschreibt die Odyssee einer Patientin, bei welcher erst der klinische Verlauf den Verdacht auf die seltene Diagnose einer Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) lenkte.

Im Oktober 2024 stellte sich eine 44-jährige Patientin (Hotelangestellte, aktiver Tabakkonsum mit kumulativ ca. 20–25 Packungsjahren) mit folgenden Beschwerden an einer pneumologischen Abteilung vor: Die Leitsymptomatik bestand aus akuten, atemabhängigen, rechtsseitigen Thoraxschmerzen mit Ausstrahlung in den rechten Arm sowie allgemeiner Abgeschlagenheit. Husten und Auswurf sowie eine klassische B-Symptomatik wurden verneint. In der Vorgeschichte war lediglich eine rezente Sinusitis maxillaris bekannt.

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