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Diagnostik bei Lungenfibrosen

Bronchoskopische Verfahren und ihre Risiken

Pneumologie
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Die Diagnose interstitieller Lungenerkrankungen ist eine große interdisziplinäre Herausforderung. Neben der klinisch-radiologischen Diagnostik gewinnt die minimalinvasive Bronchoskopie zunehmend an Bedeutung. Mehrere bronchoskopische Verfahren der Probengewinnung stehen zur Verfügung, wichtig ist allerdings eine präinterventionelle differenzialdiagnostische Eingrenzung der Verdachtsdiagnosen zur rationalen Planung der Entnahmetechniken. Dem Großteil der Patienten kann dank der bronchoskopisch erhobenen Befunde eine chirurgische Lungenbiopsie erspart werden.

Zentrales Instrument der Diagnostik bei interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) ist die multidisziplinäre Diskussion mit Würdigung der Befunde aus klinisch-serologischen und radiologischen Untersuchungen. Bleibt die Entität der Lungenfibrose unklar, können invasive Verfahren einen wichtigen Beitrag zur Diagnosefindung leisten. Neben der historisch etablierten chirurgischen Lungenbiopsie gewinnt hier die minimalinvasive Bronchoskopie zunehmend an Bedeutung. An bronchoskopischen Methoden stehen für die ILD-Diagnostik verschiedene Techniken zur Verfügung, dazu zählen im Speziellen die bronchoalveoläre Lavage, die transbronchiale Zangenbiopsie, die transbronchiale Kryobiopsie und bei vermuteter Sarkoidose zusätzlich die endobronchiale Schleimhautbiopsie und die endosonografisch gesteuerte transbronchiale Nadelaspiration. Im Folgenden werden die einzelnen Verfahren und ihre assoziierten Risiken betrachtet.

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