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66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Neue Wege bei Bronchiektasen mit DPP-1-Inhibitoren

Bei Bronchiektasen werden vermehrt neutrophile Granulozyten in den Atemwegen nachgewiesen, die Serinproteasen freisetzen und so das Gewebe schädigen. Innovative Therapien wie der erste zugelassene DPP-1-Inhibitor setzen nun bei der neutrophilen Inflammation als zentralem pathophysiologischem Mechanismus an.

Bronchiektasen sind irreversible Erweiterungen der Bronchien und gehen mit vermehrtem Husten mit Sputumproduktion sowie wiederkehrenden pulmonalen Infektionen und Exazerbationen einher. Die Erkrankung ist heterogen, u.a. durch verschiedene Ätiologien wie etwa primäre ziliäre Dyskinesie, Asthma, COPD und postinfektiöse Folgen. Neutrophile Granulozyten sind zentrale Treiber des Krankheitsverlaufs und tragen durch ihre Granula und deren antimikrobielle Aktivität zu einem Fortschreiten der Erkrankung bei. Die Bedeutung der Entzündungszellen für die Pathogenese und neue Therapieoptionen beleuchtete OA Dr. Pontus Mertsch, Pneumologe am LMU Klinikum München.

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