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Richtige Indikationsstellung und Outcome

Der unikondyläre Kniegelenkersatz: Ist mehr gleich besser?

Die unikondyläre Kniearthroplastik (UKA) stellt seit mehreren Jahrzehnten eine etablierte Therapieoption bei unikondylärer Gonarthrose dar. Jedoch bleibt selbst bei passender Indikationsstellung die Anwendung in vielen Ländern und Kliniken noch immer unter 15%, häufig zugunsten der kompletten Kniearthroplastik (TKA).

Mit einem Lebenszeitrisiko von bis zu 45% ist die symptomatische Gonarthrose eine der häufigsten Gelenkerkrankungen und sie hat erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Gesundheitsökonomie.1,2 Bei einem relevanten Anteil der Patient:innen liegt jedoch keine bikondyläre Arthrose im Kniegelenk vor, sondern die Arthrose begrenzt sich nur auf ein Kompartiment. Mit einem Gesamtanteil von rund 30–40% macht die isolierte Arthrose des medialen Kompartiments den weitaus grösseren Anteil der unikondylären Arthrosen aus.3 Isolierte Arthrosen im lateralen Kompartiment treten mit circa 8–10% wesentlich seltener auf.4

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