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Epidemiologie, klinische Muster und diagnostische Fallstricke

Handverletzungen im Sport

Im modernen Breitensport ist ein stetig steigender Aktivitätstrend zuverzeichnen, der jedoch mit einer Zunahme spezifischer Verletzungsmuster einhergeht.So entfallen mittlerweile bis zu 20% aller Sportverletzungen auf die Handregion. Davon betreffen rund 60% die Finger, gefolgt von komplexen Verletzungen des Handgelenks. Die Ätiologie ist dabei vielfältig und reicht von direkten Kollisionen und Ballkontakten bis hin zu Traumata durch Sturz auf die ausgestreckte Hand.1–3

Die Finger stellen die am häufigsten betroffene Funktionseinheit dar, insbesondere in ballorientierten Disziplinen wie Volleyball oder Basketball.2,4 Patient:innen mit Verletzungen der Finger und der Mittelhand sind im handchirurgischen Alltag daher die häufigste Klientel. Es dominieren Stauchungen, Luxationen, Frakturen sowie Kapselbandverletzungen der Mittel- und Endgelenke.4

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