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Akute lymphatische Leukämie

Blinatumomab plus Ponatinib: eine effektive und sichere Kombination

Onkologie | Hämatologie
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Die Chemotherapie-freie Kombination von Ponatinib und Blinatumomab ist laut Ergebnissen einer Phase-II-Studie eine vielversprechende Option für die Behandlung von Patienten mit Philadelphia-positiver (Ph+) akuter lymphatischer Leukämie (ALL).

In die einarmige Studie wurden insgesamt 35 Patienten mit neu diagnostizierter (n=20) oder rezidivierter/refraktärer (n=10) Ph+-ALL sowie Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie in der Blastenkrise (CML-LBC) (n=5) eingeschlossen. Die Patienten erhielten bis zu 5 Zyklen des gegen CD3 und CD19 gerichteten bispezifischen Antikörpers Blinatumomab in der Standarddosierung. Im ersten Zyklus wurde zudem täglich 30 mg des pan-BCR-ABL-Tyrosinkinaseinhibitors (TKI) Ponatinib gegeben und dieser bei Erreichen einer kompletten molekularen Remission (CMR) für die weitere Behandlung auf 15 mg täglich reduziert. Nach der Komplettierung der Blinatumomab-Gaben wurde Ponatinib bei ansprechenden Patienten für mindestens fünf Jahre weiter verabreicht. Primärer Endpunkt war die CMR-Rate bei neu diagnostizierten Patienten und die Rate an Komplettremissionen (CR/CRi) bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer Erkrankung.

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