© Rasi Bhadramani iStockphoto

Nierenzellkarzinom

Adjuvante Therapie nach Nephrektomie mit Pembrolizumab

Onkologie | Hämatologie
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Die KEYNOTE-564-Studie ist die erste positive Phase-III-Studie für die adjuvante Immuntherapie beim Nierenzellkarzinom nach Nephrektomie. Damit stellt Pembrolizumab eine potenzielle neue Standardbehandlungsoption für dieses Klientel dar.

In der Behandlung des lokalen Nierenzellkarzinoms gibt es derzeit, aufgrund fehlender Evidenz, keinen weltweit akzeptierten Standard für eine adjuvante Behandlung, obwohl nahezu die Hälfte der Patienten nach Operation einen Krankheitsrückfall erleiden. Auch Patienten mit Tumoren im Stadium M1 und keinen Hinweisen auf eine Erkrankung nach Resektion der Oligometastasen („no evidence of disease“, NED) haben ein hohes Rezidivrisiko. In der doppelblinden, multizentrischen, randomisierten Phase-III-Studie KEYNOTE-564 wurden 994 Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom (ccRCC) nach Nephrektomie über ca. 1 Jahr adjuvant mit Pembrolizumab (200 mg, q3w) oder Placebo behandelt. Primärer Endpunkt war das krankheitsfreie Überleben (DFS) laut Prüfarzt.

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