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Es wird Zeit für eine Umsetzung der Evidenz

Kardiovaskuläre Prävention und geschlechtsspezifische Aspekte

Besonders bei Frauen jüngeren und mittleren Alters wird das kardiovaskuläre Risiko oft unterschätzt und der Prävention deshalb zu wenig Beachtung geschenkt. Aber auch bei Männern mit erektiler Dysfunktion wird zu selten daran gedacht, dass es sich hierbei um die Erstmanifestation einer Atherosklerose handeln könnte. Dabei ist das Wissen über konventionelle und unkonventionelle Risikofaktoren sowie auch deren Auswirkungen bei beiden Geschlechtern inzwischen sehr umfangreich.

Kardiovaskuläre (CV) Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Obwohl in den letzten Jahrzehnten zahlreiche CV Risikofaktoren identifiziert werden konnten, sind immer noch bis zu 50% der Menschen mit hohem Risikoprofil nicht optimal therapiert. Die Prävalenz der Adipositas befindet sich aktuell auf ihrem bisherigen Zenit, das Ausmass an durchschnittlicher Bewegung sinkt stetig.1–5 Die Primärprävention bleibt jedoch weiterhin das wichtigste Instrument im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch wenn Schritte wie die Entwicklung einfacher Massnahmen zur Prävention, eine erhöhte Sensibilisierung der Bevölkerung oder eine Kostenreduktion von Medikamenten durch die Einführung von Generika die Mortalität von CV Erkrankungen in einigen Ländern bereits reduzieren konnte, wird selbst bei Patientinnen und Patienten mit einem hohen CV Risikoprofil die Primärprävention häufig vernachlässigt.6,7

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