© L. Schrutka

Fallot’sche Tetralogie …

Dyspnoe und Rechtsherzbelastung: Transkatheter-pulmonalklappenimplantation

Eine hochgradige Pulmonalinsuffizienz mit progredienter Rechtsherz-dilatation zählt zu den häufigsten Spätfolgen nach operativer Korrektur einer Fallot’schen Tetralogie. Der folgende Fall eines 56-jährigen Patienten illustriert, wie die Transkatheter-pulmonalklappenimplantation (TPVI) heute auch bei einem weiten Ausflusstrakt nach Patch-Erweiterungsplastik eine sichere, interventionelle Alternative bietet.

Ein 56-jähriger Mann (168cm, 72kg) wurde aus dem niedergelassenen Bereich mit zunehmender Belastungsdyspnoe und dem echokardiografischen Verdacht auf einen vergrößerten rechten Ventrikel zugewiesen. Anamnestisch war 1974 eine operative Korrektur einer Fallot’schen Tetralogie (TOF) mit infundibulärer und valvulärer Pulmonalstenose mittels transvalvulärer Ausflusstraktplastik (Dacron-Patch) erfolgt. Klinisch zeigten sich bei dem Patienten ein Blutdruck von 130/84mmHg bei peripherer Sauerstoffsättigung von 98% sowie ein Diastolikum über dem 2. ICR links parasternal bei vesikulären Atemgeräuschen über allen Lungenfeldern und fehlenden peripheren Ödemen. Im EKG zeichnete sich ein Rechtsschenkelblock bei QRS-Komplexen von 184ms ab. Laborchemisch lagen das NT-proBNP bei 213pg/mL und das Kreatinin bei 0,85mg/dL.

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