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Herpes zoster: neuer Impfstoff nun verfügbar

Der Herpes zoster mit seinen möglichen Komplikationen stellt ein nicht unbeträchtliches Gesundheitsproblem vor allem bei älteren Menschen dar. Neuerdings steht jedoch ein wirksamer und sicherer Totimpfstoff zur Verfügung, wie Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer, Infektiologe an der MedUni Wien, in einem Vortrag erläuterte.

Der Herpes zoster (HZ) wird durch das Varicella-zoster-Virus (VZV) hervorgerufen. Nach primärer Infektion durch das VZV kommt es zu Varizellen oder Windpocken (im Englischen„chicken pox“). Danach wird das Virus jedoch nicht eliminiert, sondern geht in den Neuronen der Spinalganglien in einen latenten Zustand über. Durch eine Abnahme der Kontrolle durch das Immunsystem kann es zu einer Reaktivierung, d.h. einer neuerlichen Virusreplikation, kommen, dem Herpes zoster (Gürtelrose oder englisch „shingles“). Dieser manifestiert sich als vesikuläres Exanthem, wobei die stecknadel- bis reiskorngroßen, wasserklaren Bläschen auf erythematösem Grund meistens in Gruppen stehen, und tritt in der Regel in jenen Segmenten auf, deren Spinalganglien mit VZV infiziert sind (häufig sind dies die Dermatome zwischen Th3 und L3).1

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