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Aggressive B-Zell Lymphome

Ergebnisse fordern Optimierung der CAR T-Zell-Produktion

Hämatologie | Onkologie

In der randomisierten Phase-III-Studie BELINDA wurde Tisagenlecleucel gegenüber dem Zweitlinienstandard bei Patienten mit refraktären oder rezidivierten aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen verglichen. Die Studie erreichte ihren primären Wirksamkeitsendpunkt nicht.

Das CAR T-Zell-Produkt Tisagenlecleucel ist für die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) nach zwei oder mehr Therapielinien zugelassen. In der Phase-III-Studie BELINDA wurde Tisagenlecleucel in der zweiten Therapielinie bei Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom, die innerhalb von 12 Monaten der Erstlinientherapie rezidivierten, gegenüber einer Standardtherapie verglichen. Die Standardtherapie bestand aus einer Platin-basierten Chemotherapie mit anschließender Stammzelltransplantation. Nach sechs Wochen konnte für Patienten ohne Ansprechen auf die Platin-basierte Chemotherapie ebenfalls die Produktion von Tisagenlecleucel gestartet werden. Im Tisagenlecleucel-Arm war eine Bridging-Chemotherapie bis zur Infusion von Tisagenlecleucel nach sechs Wochen bei Bedarf erlaubt. Der primäre Endpunkt war das ereignisfreie Überleben (EFS). Als Ereignis zählten eine stabile Erkrankung oder der Krankheitsprogress nach 12 Wochen (± 1 Woche) sowie Tod zu jedem Zeitpunkt.

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