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Neue Interventionstechniken bei stabiler koronarer Herzkrankheit

Kardiologie & Gefässmedizin
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Jatros
19. Dezember 2019
Autor:
Prim. Priv.-Doz. Dr. Clemens Steinwender, FESC

Vorstand<br> Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin<br> Kepler Universitätsklinikum Linz<br> E-Mail: clemens.steinwender@kepleruniklinikum.at<br> Web: www.kepleruniklinikum.at

<p class="article-intro">Viele Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK), die keine Kandidaten für eine Revaskularisation mittels interventioneller oder chirurgischer Techniken sind, leiden trotz optimierter medikamentöser Therapie unter refraktärer Angina pectoris. In ausgewählten Fällen kann durch die Implantation eines „Koronarsinus-Reducers“, eines Sanduhr-förmigen Stents, der indirekt den Perfusionsdruck im ischämischen Myokard erhöht, Besserung erzielt werden.</p>
<p class="article-content"><div id="keypoints"> <h2>Keypoints</h2> <ul> <li>Eine zunehmende Anzahl an Patienten weist eine schwere und diffuse Form der stenosierenden KHK auf und leidet unter einer refrakt&auml;ren Angina pectoris.</li> <li>Das Prinzip der chirurgischen partiellen Obstruktion des Koronarsinus zur Behandlung einer refrakt&auml;ren Angina pectoris wurde bereits in den 1950er-Jahren etabliert.</li> <li>Heutzutage ist eine interventionelle partielle Obstruktion des Koronarsinus mittels Implantation eines Reducer&trade;- Stents m&ouml;glich. Erste Daten aus einer randomisierten &bdquo;sham&ldquo;-kontrollierten Studie belegen die klinische Wirksamkeit dieser Therapie.</li> <li>Die Reducer&trade;-Implantation stellt eine gute Erg&auml;nzung des therapeutischen Spektrums in der Behandlung von Patienten mit refrakt&auml;rer Angina pectoris dar.</li> </ul> </div> <h2>Schwere, diffuse Form der stenosierenden KHK</h2> <p>Eine zunehmende Anzahl an Patienten pr&auml;sentiert sich mit einer schweren und diffusen Form der stenosierenden KHK, die weder einer interventionellen noch einer chirurgischen Revaskularisation zug&auml;nglich ist. Viele der betroffenen Personen weisen dabei trotz optimierter medikament&ouml;ser Therapie eine stark einschr&auml;nkende Angina-pectoris-Symptomatik auf.<sup>1&ndash;3</sup></p>

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