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Morbus Still ist vielleicht häufiger, als man vermutet

Der Morbus Still des Erwachsenen, auch als «Adult Onset Still’s Disease» (AOSD) bezeichnet, äussert sich typischerweise mit Fieber, Polyarthritis und Exanthemen. Weitere häufige Symptome sind Halsschmerzen und Myalgien. Das Fieber folgt meist einem zirkadianen Rhythmus mit abendlichen Spitzen. Es ist nicht einfach, AOSD gegen andere, häufiger vorkommende Krankheitsbilder abzugrenzen. Wie man in der Praxis vorgeht, erklärt Prof. Thomas Daikeler aus Basel.

Morbus Still ist scheinbar eine sehr seltene Erkrankung: In Europa und Japan sind je nach Studie zwischen 0,1 und 0,4 pro 100000 Menschen betroffen. Auf die Schweiz umgerechnet bedeutet das ungefähr 30 Neudiagnosen pro Jahr. «Ich denke, die Zahl ist zu tief und einige Patienten werden nicht diagnostiziert», sagt Prof. Dr. med. Thomas Daikeler, leitender Arzt in der Rheumatologie im Universitätsspital Basel. Das ist verständlich, denn die Diagnose kann schwierig sein, weil die Symptome auch bei vielen anderen rheumatischen Krankheiten auftreten können.

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