Vernetzung der digitalen Systeme geplant
Die meisten Informationen im Gesundheitswesen sind digital vorhanden. Zwecks effizienterer Nutzung sollen sie nun vernetzt werden.
Bern. Mit dem Ziel, Gesundheitsfachpersonen zu entlasten, Ressourcen zu schonen und die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern, starteten der Bundesrat und das Parlament bereits Anfang 2025 das Programm DigiSanté. Das Programm zielt darauf ab, die derzeit in voneinander isolierten Systemen in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen, Spitälern und Praxen vorhandenen digitalen Informationen zu vernetzen, damit sie effizienter genutzt werden können.
Außerdem sollen im Rahmen von DigiSanté verbindliche Standards für die Speicherung digitaler Gesundheitsinformationen etabliert werden und ein nationaler Gesundheitsdatenraum soll geschaffen werden, der Swiss Health Data Space, SwissHDS. Dort sollen Basisdienste und Infrastrukturkomponenten für die dezentrale Datenhaltung und den automatisierten Datenaustausch bereitgestellt werden.
Bei einer Informationsveranstaltung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und des Bundesamts für Statistik (BFS) mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen einigte man sich darauf, dass alle Akteure inhaltlich und mit Investitionen in ihren Bereichen mitwirken müssen, damit die digitale Transformation so wie geplant bis 2034 gelingt. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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