Spitalambulante Versorgung nahm zu, die Kosten dafür stiegen
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Die Zahl der Konsultationen in den Spitalambulanzen stieg zuletzt an, auch die Kosten für diese Versorgung nahmen zu. Das zeigt ein neuer Bericht des Obsan.
Neuenburg. Das Gesundheitsobservatorium Obsan mit Sitz in Neuenburg hat analysiert, wie es in der Zeit von 2017 bis 2024 um die spitalambulante Versorgung in der Schweiz bestellt war, und stellt die Ergebnisse nun in einem Bericht dar. Diesem zufolge stieg die Zahl der Konsultationen in den Spitalambulanzen in den genannten sieben Jahren an, und zwar um 25 Prozent von 14,1 Millionen auf 18,8 Millionen.
Für die Zunahme gibt es laut Obsan mehrere Gründe. Sie ist etwa darauf zurückzuführen, dass immer mehr Behandlungen ambulant statt stationär stattfinden. Auch darauf, dass immer mehr Menschen immer öfter in den Spitalambulanzen Hilfe suchen. Ausserdem habe die spitalambulante Versorgung noch bedingt durch die Weiterentwicklung der medizinisch-technischen Möglichkeiten zugenommen.
Noch stärker als die Konsultationen in den Ambulanzen stiegen die Kosten dafür. Sie erhöhten sich in den sieben Jahren bis 2024 um 34 Prozent von rund 6,1 auf circa 9,2 Milliarden Schweizer Franken. Mit 44 Prozent dieser Summe oder rund vier Milliarden bildete die Innere Medizin zuletzt den grössten Kostenblock, mit 14 Prozent oder 1,3 Milliarden die Radiologie den zweitgrössten und mit zwölf Prozent oder 1,1 Milliarden die Chirurgie den drittgrössten. Jeweils sieben Prozent oder 644 Millionen Schweizer Franken machten die Kostenanteile der Notfallversorgung und der Psychiatrie aus. (sst)
Quelle: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)
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