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Schonende Methode für Suche nach Medikamenten

Mit natürlichen Reaktionshelfern wollen Schweizer Forschende mehrerer Universitäten in Zukunft schonender nach Wirkstoffen suchen.

Bern. Bei der Entwicklung neuer Medikamente müssen Forschende Wirkstoffe finden, die zu einem Angriffspunkt im Körper, wie einem Protein, passen, der bei einer Krankheit eine Rolle spielt. Bisher werden dafür mit chemischen Reaktionen Molekülsammlungen aufgebaut, sogenannte DNA-codierte Bibliotheken, und alle Moleküle gleichzeitig darauf getestet, welches am besten zu einem krankheitsrelevanten Protein passt. Über einen «Barcode» aus einem kurzen DNA-Stück ist das Ergebnis auslesbar, vorausgesetzt, der Code ist noch lesbar: Viele DNA-Stücke werden durch die chemische Behandlung beschädigt, die Ergebnisse sind dann unbrauchbar.

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