Neue Kampagne für Jugendliche zu Safer Sex
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Die Initiative LOVE LIFE richtet sich an 16- bis 26-Jährige und vermittelt alltagsnahes Wissen zu Safer Sex und sexuell übertragbaren Infektionen.
Bern. Rund 90 000 junge Menschen machen in der Schweiz jedes Jahr erstmals eigene Erfahrungen mit Sexualität. Die neue Kampagne LOVE LIFE des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Aids-Hilfe Schweiz und der Organisation SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ soll nun ihre Gesundheitskompetenz mit alltagsnahen Informationen zu diesem Thema stärken.
Dabei orientiert sie sich an der Lebensrealität junger Menschen: Diese werden in ihrer Sprache vor allem über Videocasts und Kurzvideos auf Social Media angesprochen. LOVE LIFE bietet zudem Möglichkeiten für Austausch und aktive Beteiligung. Jugendliche und junge Erwachsene können offline und online Fragen stellen, ihre Anliegen einbringen und sich mit relevanten Themen auseinandersetzen. Eine eigene Website bietet weiterführende Informationen. Dort steht auch ein Safer-Sex-Check zur Verfügung, der persönliche Schutz- und Testempfehlungen gibt.
«Dank der Pionierarbeit der Schweiz bei der Prävention von HIV und viraler Hepatitis sowie besserer Behandlungsmöglichkeiten haben wir schon viel erreicht. Es gibt aber immer noch mehrere Hundert Infektionen pro Jahr», sagt BAG-Direktorin Anne Lévy beim Start der Kampagne. Deshalb sei es wichtig, dranzubleiben und jungen Menschen verlässliche Informationen zu bieten. Auch die Eidgenössische Kommission für Fragen zu sexuell übertragbaren Infektionen (EKSI) unterstützt die Initiative. «Die neue LOVE-LIFE-Kampagne führt junge Menschen an das Thema Safer Sex heran. Das ist für die Prävention von sexuell übertragenen Krankheiten sehr wichtig», erläutert Präsident Milo Puhan. Safer Sex müsse in jeder Generation neu verankert werden.
Die Kampagne ist Teil des Nationalen Programms «Stopp HIV, Hepatitis B, Hepatitis C-Virus und sexuell übertragene Infektionen» (NAPS), das der Bundesrat verabschiedet hat. Ziel ist es, bis 2030 neue Übertragungen von HIV sowie des Hepatitis B- und C-Virus in der Schweiz zu verhindern und die Zahlen anderer sexuell übertragener Infektionen zu senken. (tab)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Service: Kampagne
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