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Magic Mushrooms machen das Gehirn empfänglicher

Der Wirkstoff Psilocybin richtet die Aktivität des Gehirns stärker auf das aktuelle Geschehen aus, wie eine neue Studie mit Beteiligung der Universität Zürich zeigt. Das könnte erklären, warum psychedelische Therapien wirken.

Zürich. Klassische Psychedelika wie Psilocybin, LSD oder DMT wecken seit Jahren Hoffnungen in der Psychiatrie – insbesondere bei schwer behandelbaren Erkrankungen wie Depressionen. Wie ein psychedelischer Rausch jedoch langfristige psychische Veränderungen bewirken kann, ist noch nicht vollständig geklärt. Bisherige Studien deuteten darauf hin, dass Psychedelika festgefahrene Netzwerke des Gehirns auflockern. Der sogenannten «Entropie-Hypothese» zufolge entsteht dabei eine Art nützliches neurologisches Chaos, das das Gehirn flexibler macht.

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