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Kann Künstliche Intelligenz besser Diagnosen stellen?

Erstmals hat sich eine Studie den Nutzen eines KI-basierten Diagnosesystems in der Akutmedizin angesehen. Die Untersuchung aus der Schweiz bringt überraschende Ergebnisse.

Bern. Künstliche Intelligenz (KI) wird jetzt schon – und immer öfter – als Unterstützung bei der Diagnose verwendet. Aufpassen sollte man dabei aber allemal, wie eine aktuelle Studie aus der Schweiz zeigt. Denn: Auch die KI produziert Fehldiagnosen. Laut der neuen Untersuchung des Inselspitals (Universitätsspital Bern) und der Universität Bern brachte das getestete KI-basierte Diagnosesystem keinen messbaren Vorteil gegenüber herkömmlichen diagnostischen Prozessen. Bedenklich, da gewisse Systeme genau für diesen Zweck entwickelt wurden. Immerhin erhalten bis zu 15 Prozent aller Patient:innen, die eine medizinische Behandlung in Anspruch nehmen, eine Fehldiagnose. Rund jede zehnte Diagnose ist falsch – Fehldiagnosen gehören damit zu den häufigsten und kostspieligsten medizinischen Problemen weltweit, heisst es in einer Aussendung des Inselspitals. Die KI hätte hier aushelfen sollen.

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