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Gesundheitliche Vorausplanung geht online

Am gestrigen «Tag der Kranken» stellte das Bundesamt für Gesundheit neue Webseiten rund um das Thema gesundheitliche Vorausplanung vor.

Bern. Patientenwillen stärken – wie gehe ich vor? Diese Frage steht im Zentrum der neuen Webseiten. Sie scheuen sich nicht, unbequeme Themen anzusprechen: Möchte ich bei einem Kreislaufstillstand reanimiert werden? Wer soll meinen Willen vertreten, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Wie reagiere ich, wenn ein Freund mich in seiner Patientenverfügung als vertretungsberechtigte Person anführen will?

In laienverständlicher Sprache zeigt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vielfältige Möglichkeiten zur Gesundheitlichen Vorausplanung (GVP) auf. Anhand zahlreicher Beispiele erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie GVP für unterschiedliche Lebensphasen funktioniert und wie jede und jeder Einzelne vorgehen kann. Die neuen Online-Seiten wenden sich direkt an Bürgerinnen und Bürger, den Gesundheitsfachpersonen kommt jedoch als Vermittler und Multiplikatoren eine wichtige Rolle zu, betont das BAG.

Die nationale Arbeitsgruppe GVP, die von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SMW) zusammen mit dem BAG geleitet wird, hat bereits in der Vergangenheit verschiedene Massnahmen zur Bekanntmachung und Stärkung der gesundheitlichen Vorausplanung initiiert. Zurzeit werden in Anlehnung an die neuen Webseiten Materialien für den Einsatz in Arztpraxis, Apotheke, Spital oder durch die Spitex erarbeitet. (tab)

Quelle: SAMW

Service: Publikation

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