Austausch über Gesundheitsabkommen mit der EU
Um die Gesundheitssicherheit in der Schweiz zu verbessern, ist ein Abkommen mit der EU geplant. Darüber hat man sich nun ausgetauscht.
Bern. Vor allem die Kosten und der Nutzen des geplanten Gesundheitsabkommens zwischen der Schweiz und der EU waren kürzlich Thema eines Austauschs zwischen Vertretern der Schweizer Adressaten des Abkommens. Dazu zählen das Sekretariat der Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S), die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren. Ziel des Abkommens ist, die Gesundheitssicherheit in der Schweiz zu verbessern, indem stärker mit der EU zusammengearbeitet wird, wenn es darum geht, Gesundheitskrisen zu bekämpfen oder zu verhindern.
Zu den Ergebnissen des Austauschs zählt, dass die dafür nötige Überwachung der Verbreitung zusätzlicher Krankheitserreger mit einem Mehraufwand und daher auch mit Mehrkosten für die Kantone und Leistungserbringer verbunden sein wird. Nützen wird dem Land das Abkommen insofern, als es Zugang zu aktuellen epidemiologischen Daten der Nachbarländer bekommen wird und auch zu Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Ebenfalls nützlich wird sein, dass sich die Schweiz am Mehrjahresprogramm der EU im Gesundheitsbereich beteiligen kann. Ausserdem hat man sich noch über die Ausweitung des Geltungsbereichs des Abkommens auf weitere Themen ausgetauscht. Dazu könnte etwa die Patientenmobilität innerhalb der EU zählen. (sst)
Quelle: Sekretariat der Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S)
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