Grosse Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Der aktuelle STADA Health Report zeigt: Viele Schweizer sind mit dem Gesundheitssystem sehr zufrieden und meinen, es gehöre zu den weltweit besten.
Bern. Jedes Jahr lässt der international tätige Pharmakonzern STADA mit Hauptsitz im deutschen Bad Vilbel in 20 europäischen Ländern je 500 bis 2000 Personen im Alter von 18 bis 99 Jahren vom Marktforschungsinstitut Human8 zu Gesundheitsthemen befragen. Zuletzt befragte man insgesamt fast 20 000 Menschen, darunter auch Schweizer, und veröffentlichte kürzlich in Form des STADA Health Reports 2026 das Ergebnis.
Aus den Antworten der schweizerischen Befragten sticht hervor, dass vergleichsweise sehr viele, 77 Prozent, mit dem Gesundheitssystem zufrieden sind, im Länderschnitt sind das nur 56 Prozent. 33 Prozent der Befragten meinen sogar, das eigene Gesundheitssystem gehöre zu den besten der Welt. Als Problem wird allerdings von wiederum auffallend vielen, 44 Prozent versus 25 Prozent im Länderschnitt, die unzureichende digitale Gesundheitsinfrastruktur gesehen. 15 Prozent finden sogar, Investitionen in digitale Gesundheitstools sollten oberste Priorität haben. Weiters ergab die Befragung, dass 65 Prozent bei der psychischen Gesundheitsversorgung aber dennoch die persönliche Betreuung gegenüber Online-Angeboten bevorzugen, im Länderschnitt sind dies 59 Prozent.
Zum Thema künstliche Intelligenz (KI) meinen 40 Prozent, durch die KI würden Gesundheitsfachkräfte als vertrauenswürdige menschliche Ansprechpartner immer wichtiger werden, im Länderschnitt meinen das nur 30 Prozent. 36 Prozent denken, KI könnte die Gesundheitsversorgung erschwinglicher machen, während das im Schnitt lediglich 29 Prozent tun. (sst)
Quelle: Stada Health Report 2026
Das könnte Sie auch interessieren:
Verbesserungen bei Arzttarifen in Sicht
Das Anfang des Jahres eingeführte Tarifsystem für ambulante ärztliche Leistungen wird Vorschlägen der Anwender folgend laufend weiterentwickelt. Erste Verbesserungen sind nun schon in Sicht.
US-Pharmapolitik birgt Milliardenrisiken für die Schweiz
Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Szenarioanalyse zeigt einen drastischen Verlust an Wertschöpfung bis ...
Kommt bald Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft?
Eine Studie zeigte, dass die Einnahme des Wirkstoffs in der Schwangerschaft womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause bei Töchtern beeinflusst.