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Innovationen in der Therapie hämatologischer Malignome

CAR-T-Zellen: Stellenwert – klinische Evidenz – Herausforderungen

„Chimeric antigen receptor“(CAR)-T-Zellen sind eine der bedeutendsten Innovationen der modernen Hämatologie. Es handelt sich dabei um autologe, genetisch modifizierte T-Zellen, die ex vivo mittels lentiviraler Transduktion einen synthetischen Rezeptor gegen ein tumorspezifisches Antigen exprimieren. Diese Therapie wirkt HLA-unabhängig und ermöglicht damit eine effektive Immunantwort. Die akademische Forschung an CAR-T-Zellen begann bereits in den 1990er-Jahren, erste klinische Fallberichte wurden ab 2010 publiziert, und seit 2018/2019 sind die ersten CAR-T-Zell-Therapien in Europa und den USA zugelassen.

Alle kommerziell erhältlichen CAR-T-Zellen sind „Zweitgenerationskonstrukte“ und bestehen aus einer extrazellulären Antigenbindedomäne (meist scFv), einer Transmembrandomäne, einer intrazellulären Signaldomäne (CD3 zeta) und einer kostimulatorischen Domäne (CD28 oder 4-1BB). Derzeit sind sechs kommerzielle CAR-T-Zell-Produkte verfügbar, gegen zwei Antigene (CD19, BCMA; Tab.1).

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