© Tunatura - stock.adobe.com

Serie Notfallmedizin

Der Tiefenrausch ist eine häufige Ursache für einen Tauchunfall

Atemgase verändern sich in der Wassertiefe physikalisch, was physiologische und medizinische Folgen bei Taucher:innen haben kann. Sauerstoff beispielsweise wird beim Abtauchen in der Tiefe zunehmend toxisch. Gleichwohl ist die Gabe von 100% Sauerstoff die wichtigste therapeutische Massnahme bei der Dekompressionserkrankung. Der Arbeits-, Tauch- und Notfallmediziner Dr. med. Christian Wölfel, Leiter der Medizinservices bei der Lonza in Visp und medizinischer Direktor von Divers Alert Network (DAN) Europe Suisse, erklärte in einem Vortrag am FOMF Notfallmedizin Update Refresher, warum dies kein Widerspruch ist, und ging auch auf viele andere interessante tauchmedizinische Aspekte ein.

Sorgen machen müssen sich Tauchmediziner:innen vor allem um die Scubataucher:innen. Sie sind, anders als Menschen, die in einem Tauchboot oder einem Panzertauchanzug untertauchen, nicht vor dem Umgebungsdruck geschützt. Ihre Gasflaschen haben einen Atemregler, der den Flaschendruck (meist 200bar) in mehreren Stufen jeweils auf den Wasserdruck der Umgebung senkt.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top