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Jahreskongress der SGDV 2026

Immuntherapie: Gamechanger in der Behandlung des malignen Melanoms

Systemische Therapien waren beim fortgeschrittenen Malignom bis vor rund 25 Jahren weitgehend wirkungslos. Erste Erfolge wurden bei Tumoren mit BRAF-Mutationen mit Proteinkinaseinhibitoren erzielt. Einen echten Durchbruch brachten schliesslich Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren. Individualisierte mRNA-Impfstoffe könnten kombiniert mit etablierten Therapien die Prognose der Patient:innen weiter verbessern.

In der Behandlung des malignen Melanoms wurden in den vergangenen 25 Jahren mehr Erfolge erzielt als bei den meisten anderen Krebserkrankungen. Ausschlaggebend dafür waren die Entwicklung und Markteinführung der sogenannten Checkpoint-Inhibitoren. So wurde beispielsweise mit der Kombination von Nivolumab und Ipilimumab bereits 2019 ein Fünfjahres-Überleben von 52% erreicht.1 Diese Entwicklung könne man als echte Revolution bezeichnen, so die einleitenden Worte von Prof. Dr. med. Reinhard Dummer, Universitätsspital Zürich, bei seinem Vortrag beim Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV). Die Lehre daraus sei, dass sich Forschung auszahle und davon letztlich die Patient:innen profitieren würden, die länger und besser leben würden.

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