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Es ist nie zu früh …

Kardiale Amyloidose: frühzeitig erkennen & gezielt abklären

Die kardiale Amyloidose ist keine seltene Erkrankung, sondern eine häufig übersehene Ursache von Herzinsuffizienz und Myokardverdickung. Angesichts der heute verfügbaren krankheitsmodifizierenden Therapien ist eine frühzeitige Diagnosestellung von entscheidender prognostischer Bedeutung. Ein strukturierter diagnostischer Ansatz ermöglicht die rasche Differenzierung zwischen AL- und ATTR-Amyloidose und trägt dazu bei, betroffene Patientinnen und Patienten zeitnah einer adäquaten Therapie zuzuführen.

Die Amyloidose ist eine systemische Speichererkrankung, bei der fehlgefaltete Proteine in Form unlöslicher Amyloidfibrillen in verschiedenen Organen abgelagert werden. Ist das Myokard betroffen, entsteht eine infiltrative restriktive Kardiomyopathie mit progredienter diastolischer und im weiteren Verlauf auch systolischer Dysfunktion, Arrhythmien und Herzinsuffizienz. Klinisch stehen heute zwei Entitäten im Vordergrund: die Leichtketten-Amyloidose (AL) und die Transthyretin-Amyloidose (ATTR), Letztere mit einer hereditären Form (ATTRv) und einer Wildtypform (ATTRwt). Gemeinsam sind AL- und ATTR-Amyloidose für den ganz überwiegenden Teil der klinisch relevanten kardialen Amyloidosen verantwortlich (>98%).1

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