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STAREE-Studie

Gemischte Ergebnisse zu Statinen bei alten Menschen

Ältere individuell therapieren: In der STAREE-Studie wurde in der Gruppe mit Statintherapie die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse um 30% gesenkt, doch zeigten sich keine positiven Wirkungen auf Mortalität, Demenz und verhindern von Behinderung.

Die STAREE-Studie, die im Rahmen der Hotline 2 des ESC 2026 präsentiert wurde, untersuchte in einer Population von Personen über 70 Jahre ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes oder Demenz die Auswirkungen einer Statintherapie auf das kardiovaskuläre Risiko.1 Zur Wirksamkeit und Sicherheit einer Statintherapie bei älteren Menschen ohne bekannte kardiovaskuläre Erkrankung war die Evidenz bis vor Kurzem suboptimal, so Prof. Dr. Sophia Zoungas von der Monash University School of Public Health and Preventive Medicine in Melbourne, Australien.1 Dementsprechend sei es auch nicht möglich gewesen, in Leitlinien für diese Personengruppe Empfehlungen zu geben. Diese Evidenzlücke wurde nun mit der industrieunabhängigen, vom National Health and Medical Research Council (NHMRC) und der Heart Foundation of Australia finanzierten STAREE-Studie geschlossen. Zoungas: „Die STAREE-Studie (Statins for Reducing Events in the Elderly) ist die erste große randomisierte kontrollierte Studie, die untersucht, ob Statine zur Primärprävention bei älteren Patienten eingesetzt werden können, um ihnen ein längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.“

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