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ACC.26

FINEARTS-HF: Finerenon wirkt bei allen Risikogruppen

Die am ESC-Kongress vor zwei Jahren präsentierte Studie FINEARTS-HF zeigte bei Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener bzw. leicht reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion (HFpEF und HFmrEF, LVEF ≥40%) die Wirksamkeit des nichtsteroidalen Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (MRA) Finerenon im Vergleich zu Placebo im Hinblick auf mehrere Endpunkte. Im Rahmen der diesjährigen Scientific Sessions des American College of Cardiology (ACC.26) wurden nun Analysen von FINEARTS-HF vorgestellt, die eine noch bessere Einschätzung der Therapie ermöglichen.

Voraussetzung für den Einschluss in FINEARTS-HF waren eine strukturelle Herzerkrankung und entweder eine nicht lange zurückliegende Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz oder erhöhte NT-proBNP-Werte. Finerenon senkte in FINEARTS-HF über einen Zeitraum von 32 Monaten im Vergleich zu Placebo den primären kombinierten Endpunkt aus Herzinsuffizienzereignissen und kardiovaskulärem Tod (Rate-Ratio: 0,84; 95% CI: 0,74–0,95; p=0,007). In der Beobachtungszeit von 32 Monaten traten im Finerenon-Arm 842 Herzinsuffizienzereignisse auf vs. 1024 in der Placebo-Gruppe (Rate-Ratio: 0,82; 95% CI: 0,71–0,94, p=0,006). Erwartungsgemäss erhöhte Finerenon das Risiko einer Hyperkaliämie und verminderte das Risiko einer Hypokaliämie.1

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