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Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie

Aldosterondysregulation – wo stehen wir?

Die Prävalenz der Aldosterondysregulation wird noch immer unterschätzt. Die Krankheit kann aber bereits vorliegen, wenn der Blutdruck noch nicht erhöht ist. Die Betroffenen haben ein gesteigertes Risiko für kardiovaskuläre, renale und metabolische Krankheiten, wie Prof. Dr. med. Belén Ponte, Leiterin der Abteilung für arterielle Hypertonie am Universitätsspital Genf, erklärte.

Die Aldosteronsekretion wird entweder durch eine Hyperkaliämie oder – bei Natriummangel, Hypovolämie und Abfall der Nierendurchblutung – durch Angiotensin II im Rahmen des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) stimuliert. Eine Aldosterondysfunktion kann durch kleine Adenome, multiple Adenome oder eine Hyperplasie beider Nebennieren verursacht werden.

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