Vermeidbare Todesfälle: So schneidet die Schweiz im OECD-Vergleich ab
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114 Todesfälle pro 100000 Einwohner wären in der Schweiz vermeidbar. Das ist im Vergleich zu der entsprechenden Zahl in anderen OECD-Staaten ein guter Wert.
Bern. Laut dem OECD-Bericht «Health at a Glance 2025» wären in der Schweiz 114 Todesfälle pro 100000 Einwohner durch verschiedene Präventionsmassnahmen wie Impfungen, weniger Rauchen oder Unfallverhütung vermeidbar gewesen. Davon hätten wiederum 34 durch rechtzeitige medizinische Versorgung vermieden werden können, wie durch die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes. Mit diesen Zahlen schneidet die Schweiz im Vergleich zu den entsprechenden Werten in den übrigen 37 OECD-Staaten gut ab: Dort wären im Durchschnitt fast doppelt so viele Todesfälle vermeidbar gewesen, nämlich 222 pro 100000 Einwohner, von denen man 77 durch eine Behandlung vermeiden hätte können. Die Zahlen zur vermeidbaren Sterblichkeit basieren auf dem Jahr 2023, erfasst wurden Todesfälle vor dem 75. Lebensjahr. (sst)
Quelle: OECD-Bericht «Health at a Glance» 2025
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