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Allogene Stammzelltransplantation

Neuer Standard für die Graft-versus-Host-Disease-Prophylaxe bei Erwachsenen

Für den Erfolg einer allogenen Stammzelltransplantation sind die Kontrolle von Graft-versus-Host-Disease (GvHD) und Krankheitsrückfall von Bedeutung. Eine GvHD-Prophylaxe mit Cyclophosphamid, Tacrolimus und Mycophenolat Mofetil definiert laut BMT CTN 1703-Studie den neuen Standard.

Die Kombination von Calcineurin-Inhibitor, wie Tacrolimus, plus Methotrexat (Tac/MTX) ist seit den 1980iger Jahren der Standard für die GvHD-Prophylaxe bei allogener Stammzelltransplantation. Viele Optimierungsversuche führten zwar zu einer Reduzierung der akuten GvHD, nicht aber der chronischen GvHD. In der Phase-III-Studie 1703 des Blood and Marrow Transplant Clinical Trials Network (BMT CTN) wurde nun post-Transplant Cyclophosphamid, Tacrolimus und Mycopholat mofetil (PTCy/Tac/MMF) mit Tac/MTX verglichen. Eingeschlossen wurden 431 erwachsene Patient*innen im Alter von median 66 Jahren mit nahezu einem Drittel verwandten und zwei Dritteln nicht-verwandten Spendern. Die zugrundeliegende Erkrankung war bei etwa der Hälfte der Studienteilnehmer*innen eine akute myeloische Leukämie (AML) und bei etwa einem Drittel ein myelodysplastisches Syndrom (MDS), zudem lagen akute lymphatische Leukämie (ALL), Lymphome und chronisch myeloische Leukämie (CML) zugrunde. Primärer Endpunkt war das 1-Jahres-GvHD-freie Überleben (GRFS).

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