© Christoph Burgstedt - stock.adobe.com

Social Freezing

Was ist relevant in der Praxis?

Das mittlere Alter der Erstgebärenden liegt laut Bundesamt für Statistik in der Schweiz 2024 bei 31,3 Jahren. Die immer spätere Familiengründung ist Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen: längere Ausbildungs- und Karrierewege, instabile Partnerschaften und ein geändertes Rollenverständnis. Parallel nimmt die Fertilität ab 35 Jahren deutlich ab.1 Aus diesem Spannungsfeld wächst die Nachfrage nach Verfahren der Fertilitätserhaltung.

Social Freezing bezeichnet die vorsorgliche Eizellkonservierung ohne medizinische Indikation. Das Ziel ist also, möglichst junge, genetisch gesunde Eizellen zu gewinnen und diese später zur Reproduktion zu nutzen und somit reproduktive Autonomie zu erlangen. Hauptmotiv ist entgegen der medialen Meinung weniger Karriereorientierung als vielmehr das Fehlen eines Partners im reproduktionsbiologisch «optimalen» Lebensalter.2 Psychologisch spielen die Sorge vor späterer Kinderlosigkeit und der Wunsch nach genetischer Elternschaft eine grosse Rolle.3

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top