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Postpartale Depression

«Schon während der Schwangerschaft screenen»

Noch drei Jahre nach der Geburt können Frauen unter Depressionen leiden, wie eine aktuelle Studie zeigt.1 Die Autoren haben bestimmte Verläufe identifiziert und fordern, dass Pädiater screenen sollen. Prof. Surbek aus Bern erklärt, warum er die Studie kritisiert, aber trotzdem ein Screening für sinnvoll hält.

Ein Screening auf postpartale Depressionen scheint für mehrere Jahre sinnvoll zu sein. Das lässt zumindest eine Studie von den National Institutes of Health in den Vereinigten Staaten vermuten.1 Von 4866 Müttern litt 1 von 4 noch bis zu 3 Jahre nach der Geburt unter schweren depressiven Symptomen. Die Forscher hatten 4, 12, 24 und 36 Monate post partum auf depressive Symptome gescreent. Sie identifizierten 4 Verlaufsformen: Die meisten Frauen (74,7%) zeigten einen «Low-stable»-Verlauf mit wenigen Symptomen zu allen vier Befragungsterminen. 8,2% der Frauen hatten einen «Low-increasing»-Verlauf mit wenigen Symptomen zu Beginn, die langsam schlimmer wurden. Der «Medium-decreasing»-Verlauf (12,6%) war charakterisiert durch initial moderate Symptome, die sich aber mit der Zeit besserten. 4,5% der Mütter wiesen einen «High-persistent»-Verlauf mit schlimmen Beschwerden zu allen Terminen auf.

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