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Update Beckenboden

Rekonstruktive Beckenbodenchirurgie

Die Fortbildung «Update Beckenboden» im GZO Spital Wetzikon setzte ihren Schwerpunkt auf die Beratung, Abklärung und Durchführung von Operationen, die unseren Patientinnen mit Beckenbodenbeschwerden einen echten Mehrwert bieten. Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf aktuelle chirurgische Techniken zur Behandlung des vaginalen Prolapses und die Bewertung der Ergebnisse, Komplikationen sowie neuere Entwicklungen auf diesem Gebiet. Ein besseres Verständnis dieser Aspekte ist entscheidend, um unseren Patientinnen eine optimale Behandlungsstrategie anzubieten und langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

Die Bevölkerung wird älter. Im Jahr 2050 könnte jede neunte Person in Deutschland 80 Jahre und älter sein.1 Dies spiegelt ebenso die Entwicklung der Gesellschaft in der Schweiz wider (Abb. 1).2 Die Prävalenz von während einer gynäkologischen Untersuchung objektivierten Beckenbodensenkungen liegt bei 10–50%. Nur 1–31% werden durch Symptome erfasst. Bei bis zu 20% der Betroffenen werden wir bis zum 80. Lebensjahr eine Senkung operieren. Da nicht alle Frauen, die einen Deszensus genitalis haben, subjektiv relevante Beschwerden äussern und manche auch konservative Massnahmen präferieren, ergibt sich die Diskrepanz. Ebenso sieht man bei einigen Frauen, dass sich ein milder Deszensus genitalis zurückbilden kann.3,4

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