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Nahrungsmittelallergien

PPI, Diät oder topische Steroide bei eosinophiler Ösophagitis?

Patienten mit eosinophiler Ösophagitis haben ein hohes Rezidivrisiko. Langzeitfolgen wie Strikturen und Stenosen lassen sich durch eine gute antiinflammatorische Kontrolle, eine konsequente Therapieadhärenz und eine regelmässige endoskopische Neubeurteilung vermeiden.

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) wurde erstmals anhand einer Patientenserie Anfang der 1990er-Jahre beschrieben.1 Seither hat die Inzidenz deutlich zugenommen.2 Heute weiss man, dass es sich bei der EoE um eine Allergie-vermittelte Erkrankung handelt – circa zwei Drittel der Patienten leiden an einer atopischen Diathese. Die genetische Prädisposition führt zu einer gestörten Schleimhautbarriere, die das Eindringen von Allergenen begünstigt und eine Immunantwort provoziert. Unbehandelt führen die dabei freigesetzten Entzündungsmediatoren wie u.a. Interleukin (IL) 5, IL-13 und TGF-β («transforming growth factor-β») zu einer chronischen Entzündung, einem fibrotischen Umbau der Speiseröhre und zu Strikturen und Stenosen.3

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