© N. Anasiewicz

Von neuen Konzepten bis zur künstlichen Intelligenz

Neuigkeiten in der dermatologischen Lasermedizin

Die Innovationen der vergangenen Jahre in der dermatologischen Lasermedizin betreffen weniger völlig neue Lasersysteme als vielmehr neue Behandlungskonzepte. Im Vordergrund stehen heute frühere Interventionen, multimodale Therapien, «laser-assisted drug delivery», Lasersysteme mit geringerer Downtime sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Unterstützung der Therapieplanung. Gemeinsam ist diesen Entwicklungen das Ziel, Behandlungen individueller, sicherer und effektiver zu gestalten.

Die fraktionierte CO2-Lasertherapie bleibt der Goldstandard für die Behandlung hypertropher, traumatischer und atropher Narben. Neuere Studien zeigen jedoch, dass sich der optimale Behandlungszeitpunkt verschoben hat. Während früher das vollständige Ausreifen der Narbe abgewartet wurde, spricht die aktuelle Evidenz dafür, bereits kurz nach der Epithelialisierung, z.B. beim Fadenzug, mit der Lasertherapie zu beginnen. Durch die Modulation der frühen Wundheilung können Narbendicke, Elastizität und kosmetisches Ergebnis nachhaltig verbessert werden.1,2

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