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Zoster ophthalmicus und Zoster oticus

Herpes zoster im Gesicht

Während ein Herpes zoster im Bereich des Thorax meist gut hausärztlich behandelt werden kann, empfiehlt sich bei einem Auftreten im Kopf-Hals-Bereich meist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus Augenheilkunde, HNO oder Neurologie. Je nach Ausprägung und Lokalisation können bei Zoster ophthalmicus und Zoster oticus Komplikationen auftreten, die mitunter irreversibel sind. Einen guten Schutz vor Herpes zoster bietet die Impfung, die für gesunde Personen ab 65 Jahren sowie Personen mit Immundefizienz ab 50 resp. 18 Jahren empfohlen wird.

Durch Reaktivierung von in sensorischen Spinal- und Hirnnervenganglien persistierenden Varizella-zoster-Viren (VZV) kommt es in der Schweiz jedes Jahr zu schätzungsweise 30000 Fällen eines Herpes zoster. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, deren Immunsystem durch natürliche Alterungsprozesse zunehmend weniger effektiv arbeitet. Doch auch Jüngere können aufgrund von Abwehrschwäche oder immunsupprimierender Therapie erkranken.

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