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17. Österreichischer Infektionskongress (ÖIK)

Mit Antikörpern gegen bakterielle Infektionen

In Zeiten zunehmender Antibiotikaresistenzen werden innovative Strategien gegen bakterielle Erreger dringend benötigt. Als eine der potenziellen Lösungen bieten sich therapeutische Antikörper an, die gegen Bakterientoxine oder Polysaccharide bzw. Proteine auf der Oberfläche der Bakterien gerichtet sein können. Einige wenige solche Antikörper befinden sich bereits im klinischen Einsatz, andere noch in Studien.

Therapeutische Antikörper (Ak) spielen in der Medizin seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Rolle und werden seit mehr als 120 Jahren gegen Infektionskrankheiten eingesetzt. Bereits in den 1890er-Jahren wurde Serum von immunisierten Tieren zur Behandlung von Infektionen wie Tetanus und Diphtherie verwendet, erläuterte Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Heimo Lagler, MPH, von der Klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin I beim ÖIK in Saalfelden. Allerdings wurden diese Methoden mit der Entdeckung von Penicillin und der Einführung von Antibiotika ab den 1930er/40er-Jahren weitgehend aufgegeben.

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