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Quantitative Gefäßdiagnostik mittels Sonografie

Riesenzellarteriitis: Ultraschall ist erste Wahl in der Diagnostik

Bei der Riesenzellarteriitis ist, insbesondere wenn sie die Arteria temporalis betrifft, rasches Handeln erforderlich. Die Diagnose kann mittels Sonografie und Labor schnell gestellt werden. Um dies sicherzustellen, wurde ein Algorithmus für sogenannte „fast track clinics“ etabliert. In der Therapie sind Glukokortikoide nach wie vor unverzichtbar, aktuelle Studiendaten wecken die Hoffnung, dass sich der Steroidbedarf durch den Einsatz von Biologika reduzieren lässt.

Großgefäßvaskulitiden („large-vessel vasculitis“, LVV) sind Systemerkrankungen, die sich durch eine Entzündung hauptsächlich der großen arteriellen Gefäße manifestieren. Zu den LVV zählen die Riesenzellarteriitis („giant cell arteritis“, GCA) und die Takayasu-Arteriitis. Die GCA ist aufgrund ihrer Häufigkeit und ihrer potenziell schwerwiegenden Komplikationen von großer Bedeutung. Sie zeigt eine Prädilektion für die Äste der Carotiden und Vertebralarterien und betrifft häufig die Arteria temporalis. Bei Befall der Temporalarterie besteht ein hohes Risiko von Erblindung. Bei Verdacht auf eine GCA ist daher rasches Eingreifen von essenzieller Bedeutung

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