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Manifestationen in sämtlichen Organen

ANCA-assoziierte Vaskulitiden

Als ANCA-assoziierte Vaskulitiden wird eine Gruppe von nekrotisierenden Entzündungen der kleinen Gefäße bezeichnet, die ein hohes Risiko von Organversagen mit sich bringen können. In der Therapie werden Glukokortikoide und Immunsuppression eingesetzt. Mit Avacopan steht auch ein innovatives Medikament zur Verfügung, das in die für die ANCA-assoziierten Vaskulitiden typische Komplementaktivierung eingreift.

Charakteristisch für die ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) ist das Auftreten von antineutrophilen zytoplasmatischen Antikörpern (ANCA) mit den Zielantigenen Myeloperoxidase und Proteinase 3. Gemäß der Chapel-Hill-Nomenklatur von 2012 werden die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA – früher als Morbus Wegener bezeichnet), die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA – früher als Morbus Churg-Strauss bezeichnet) und die mikroskopische Polyangiitis (MPA) als ANCA-assoziierte Vaskulitiden bezeichnet.1 „Es handelt sich dabei um Systemerkrankungen, da kleine Gefäße überall im Körper zu finden sind. Häufig sind Nieren und Lunge betroffen“, sagt dazu Prof. Dr. Benjamin Terrier von der Abteilung für Innere Medizin am Hôpital Cochin in Paris. Die unterschiedlichen ANCA-Vaskulitiden befallen die verschiedenen Organsysteme mit unterschiedlicher Häufigkeit.2

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