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ERS 2020

Neu entwickelter SAD-Score sagt Exazerbationsrisiko voraus

Pneumologie
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In der ATLANTIS-Studie wurde die Aussagekraft verschiedener pulmologischer Tests im Hinblick auf den Zustand der distalen Atemwege untersucht und ein Score zur Messung von „small airway dysfunction“ (SAD) bei Asthmapatienten entwickelt. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass sich auf diesem Weg auch das Exazerbationsrisiko quantifizieren lässt.

Die Dysfunktion der distalen Atemwege („small airway dysfunction“, SAD) trägt nach aktuellem Wissensstand erheblich zur Asthmapathologie bei – wird dabei jedoch noch wenig verstanden, so Prof. Dr. Monica Kraft von der University of Arizona. Wenig war bislang über die Assoziationen von SAD und relevanten Asthma-Outcomes bekannt. Ein Grund für die Wissenslücken liegt in technischen Problemen. Die meisten Studien zur SAD untersuchten kleine Patientenkollektive und beruhten zum Teil auf aufwendigen Untersuchungen, wie zum Beispiel Biopsien. Im Gegensatz dazu kam für die ATLANTIS(„assessment of small airways involvement in asthma“)-Studie ein eigens für diesen Zweck entwickelter SAD-Score zum Einsatz, der auf einer Reihe physiologischer Messungen beruht, aus denen auf den Zustand der distalen Atemwege geschlossen werden kann. Allerdings zeigte die Auswertung auch, dass die gemessene Prävalenz der SAD stark davon abhängt, welcher Test eingesetzt wird. Deshalb wurden im SAD-Score die eingesetzten Testverfahren kombiniert.

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