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Bildgebende Untersuchungsverfahren

Präoperativer Ultraschall in der Lymphchirurgie

Die supermikrochirurgische Therapie des Lymphödems steht und fällt mit der präzisen Lokalisation funktioneller Lymphgefäße, geeigneter Empfängervenen und transferierbarer Lymphknoten. Hochfrequenter Ultraschall hat sich hier vom ergänzenden Werkzeug zum festen Bestandteil der OP-Planung entwickelt.

Die rekonstruktive Lymphchirurgie hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten von der reinen Volumenreduktion hin zu physiologischen, supermikrochirurgischen Verfahren entwickelt. Lymphovenöse Anastomosen (LVA), der vaskularisierte Lymphknotentransfer (VLNT) und der lymphatische Gefäß- bzw. Systemtransfer setzen voraus, dass die zu adressierenden Strukturen (funktionelle Lymphkollektoren, geeignete Empfängervenen und transferierbare Lymphknoten) präoperativ möglichst genau bekannt sind.1

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