© magicmine iStockphoto

Therapie der gynäkologischen Malignome

Was hat sich über die Jahre geändert?

Onkologie | Gynäkologie & Geburtshilfe
(0,00)

In den letzten Dekaden konnten in der Therapie der gynäkologischen Malignome erfreulicherweise entscheidende Fortschritte erzielt werden. Um weiter das Überleben der Patientinnen verlängern und die Lebensqualität verbessern zu können, sind jedoch noch zahlreiche Studien vonnöten. Im nachfolgenden Artikel finden Sie einen kurzen Rückblick auf die letzten Jahre klinischer Forschung sowie eine Zusammenfassung des Status quo der adäquaten Therapie der betroffenen Patientinnen.

Die primäre Operation ist beim Ovarialkarzinom eine möglichst komplette Reduktion aller Tumorherde durch ein spezialisiertes Team mit gynäkoonkologisch erfahrenen Operateuren. Ziel der Primäroperation ist die vollständige Entfernung aller makroskopisch sichtbaren Tumorabsiedlungen (optimales Tumordebulking). Durch die aktuellen Daten der DESKTOP-III-Studie1, welche von A. DuBois am Jahresmeeting der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2020 präsentiert wurden, ist heute auch klar, dass eine gut definierte Gruppe von Patientinnen mit einem Rezidiv von einer sekundären Operation profitiert – und das nicht nur mit einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS), sondern auch des Gesamtüberlebens (OS). Die Selektion dieser Patientinnen soll nach dem prospektiv ermittelten positiven AGO(Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie)-Score erfolgen. Dieser schließt drei Faktoren mit ein:

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top