© OLIVER BOLCH

Mammakarzinom

Highlights aus San Antonio

Bereits zum 13. Mal fand zu Jahresbeginn die Post-SABCS-Veranstaltung statt, bei der wesentliche Highlights aus San Antonio komprimiert präsentiert und auf spannende Weise diskutiert werden. Wie schon im Vorjahr hatten die Zuhörer:innen die Möglichkeit, sich via QR-Code einzuloggen und bei den zur Diskussion gestellten Fragen mitzuvoten. Als absolutes Highlight sind sicher die Ergebnisse zur signifikanten Überlegenheit eines SERD (Selective Estrogen Receptor Degrader) vs. eine endokrine Standardtherapie im adjuvanten Setting zu erwähnen.

Giredestrant ist ein SERD der nächsten Generation. Er wurde in der Phase-III-Studie lidERA1 (NCT04961996) mit 4170 HR+ HER2– Patient:innen mit frühem Hochrisiko(HR)-Mammakarzinom (EBC) vs. eine endokrine Standardtherapie (ET SOC) ohne CDK4/6-Inhibitoren untersucht. Dabei wurde eine Stratifizierung nach Rezidivrisiko in intermediär (IR) und HR vorgenommen. Am SABCS (San Antonio Breast Cancer Symposium) 2025 wurden die Ergebnisse nach einem medianen Follow-up von 32,3 Monaten präsentiert. Das 36-Monats-IDFS (von invasiver Krankheit freies Überleben) war unter Giredestrant der ET SOC mit 92,4 vs. 89,6% signifikant überlegen (HR: 0,80; stratifizierter p-Wert: 0,0014). Damit ist lidERA die erste Studie, in der die überlegene Wirksamkeit eines oralen SERD vs. eine ET SOC im EBC-Setting nachgewiesen worden ist. Der IDFS-Benefit konnte für alle untersuchten Subgruppen bestätigt werden und war unabhängig vom Vorliegen einer ESR1-Mutation.1

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