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Kommentar

Die Konsequenzen des Erfolgs ziehen

Die aktuellen Krebsprognosen für Österreich zeichnen ein Bild, das auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint: Die Zahlen der Krebsneuerkrankungen, der krebsbedingten Todesfälle und der Menschen, die mit einer Krebsdiagnose leben, werden in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen. Gleichzeitig sinken die altersstandardisierten Inzidenz- und Mortalitätsraten. Dieser Befund ist kein Paradox, sondern Ausdruck zweier paralleler Entwicklungen: medizinischen Fortschritts und demografischen Wandels.

Menschen werden älter. Krebs ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Und immer mehr Patient:innen überleben ihre Erkrankung über viele Jahre – oft mit guter Lebensqualität. Die Onkologie steht daher nicht vor einem medizinischen Versagen, sondern vor den Konsequenzen ihres Erfolgs.

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