© E. Rieder

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST)

GIST-Diagnostik: Bildgebung, Endoskopie und Biopsie

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind die häufigsten malignen mesenchymalen Tumoren, die endophytisch oder exophytisch im Gastrointestinaltrakt wachsen können. Typische endoskopische Merkmale führen gemeinsam mit der endosonografischen Biopsie meist bereits zur richtigen Diagnose. Der kontrastmittelunterstützten Computertomografie (CT) kommt allerdings die größte Bedeutung hinsichtlich des präoperativen Stagings zu. Gleichzeitig erlaubt das CT durch genau definierte Größen- und Dichtekriterien, zwischen Remission oder Progression während einer medikamentösen Therapie unterscheiden zu können.

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind die häufigsten malignen mesenchymalen Tumoren des Gastrointestinaltrakts. Die meisten GIST zeigen Mutationen im Bereich des c-KIT-Proto-Onkogen oder – weniger häufig – im Bereich des PDGF(„platelet-derived growth factor“)-Rezeptors alpha, was sie sensitiv für eine eventuell notwendige medikamentöse Therapie mit Imatinib macht.

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